Wenn in einer Region Fälle des Bornavirus (genauer: BoDV-1) bekannt werden, bricht bei Pferdebesitzern und Haltern von Schafen verständlicherweise große Sorge aus. Diese hochpathogene Zoonose, die primär von Feldmäusen übertragen wird, verläuft für infizierte Tiere wie Pferde fast immer tödlich und kann in seltenen Fällen auch für den Menschen fatale Folgen (eine akute Enzephalitis) haben.
In solchen Momenten ist die Angst vor der unsichtbaren Gefahr im Stall verständlicherweise groß. Der erste Reflex, zu aggressiven Chemikalien zu greifen, um das gesamte Umfeld zu desinfizieren, ist nachvollziehbar. Allerdings sind viele herkömmliche Desinfektionsmittel auf Alkohol- oder Chlorbasis stark materialschädigend, reizen die empfindlichen Atemwege der Tiere und können bedenkliche chemische Rückstände im Futterbereich hinterlassen. Zudem verringert sich ihre Wirksamkeit durch die hohe organische Belastung (Staub, Einstreu, Kot) im Stallumfeld oft drastisch.
Das AnoKath® System geht einen anderen Weg: Mit der innovativen ECA-Technologie wird die schützende Lipidhülle des Virus auf rein oxidativer Basis inaktiviert, ohne toxische Rückstände im Stall zu hinterlassen.
Experten-Tipp von Armin Amberg (Zertifizierter Sachverständiger für Tierhygiene und Desinfektion)
"Beim Bornavirus darf man kein Risiko eingehen. Ein wirksames Desinfektionsverfahren im Stall muss das Wirkungsspektrum 'begrenzt viruzid' abdecken, um die Lipidhülle des Virus sicher aufzubrechen. Gleichzeitig darf es die Tiere in den Boxen nicht zusätzlich belasten. Wir setzen bei AnoKath® auf eine hocheffektive ECA-Lösung. Das Mittel dringt tief in die Poren von Holz, Mauerwerk und Einstreu ein, inaktiviert das Virus auf oxidativer Basis und zerfällt danach rückstandsfrei in Wasser und eine minimale Spur Salz. So schaffen wir eine hygienisch sichere Zone, ohne Mensch oder Tier durch brennbare oder stechende Dämpfe zu gefährden."