Die chronische Darmentzündung, auch bekannt als IBD (Inflammatory Bowel Disease), kann in drei verschiedenen Formen auftreten. Diese umfassen die Entzündung des Dickdarms (Colitis), des Dünndarms (Enteritis) oder eine Kombination aus beiden, genannt Gastroenteritis. Die Symptome, die ein Hundepatient zeigt, hängen davon ab, welche Bereiche des Darms betroffen sind.
Bei der Dickdarmentzündung (Colitis) kann der IBD Hund unter Symptomen wie Blähungen und einem aufgeblähten Bauch leiden. Der Kot kann sehr unregelmäßig sein und es können blutige und schleimige Beimengungen vorhanden sein. Traditionelle Therapieansätze wie Darmaufbau und Diät können vorübergehende Linderung bieten. Jedoch kehren die Probleme oft in der gleichen oder verschlimmerten Form zurück, trotz Einsatzes von Antibiotika.
Bei einer Dünndarmentzündung (Enteritis) liegen die Symptome hauptsächlich im Magen-Darm-Trakt. Es wird auch das reizdarmsyndrom beim Hund genannt.
Der Hund mit IBD kann wählerisch beim Futter sein und während Spaziergängen Gras und Erde aufnehmen. Zusätzlich neigt er dazu, viel zu speicheln während des Essens und kann Erbrechen. Der Kot kann jedoch normal aussehen und keine Auffälligkeiten aufweisen.