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Reduktion von Viren, Bakterien & Sporen.
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Mauke Pferd Mauke Pferd Mauke Pferd

Mauke beim Pferd: Ursachen erkennen und hartnäckige Krusten erfolgreich behandeln

Schnell lindern: effektive Behandlung bei Mauke am Pferd

Mauke Pferd

Gerade in der nasskalten Jahreszeit ist sie der Albtraum vieler Reiter: Die Mauke (Pferd). Wenn die Fesselbeuge plötzlich gerötet ist, sich schmerzhafte Risse bilden und dicke Krusten entstehen, leidet das Tier bei jedem Schritt. Doch was viele nicht wissen: Matschige Paddockböden sind oft nur der Auslöser, nicht aber die wahre Ursache. Wer Mauke bei Pferden behandeln möchte, muss das Problem ganzheitlich betrachten. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie gereizte Haut an den Beinen richtig pflegen und den Stoffwechsel Ihres Pferdes gezielt unterstützen.

Was ist der Unterschied zwischen Mauke und Raspe beim Pferd?

Beide Hauterkrankungen sind eng miteinander verwandt und haben meist dieselben Ursachen (Bakterien, Milben, Pilze in Kombination mit einem schwachen Immunsystem). Der Unterschied liegt lediglich in der Körperstelle:

  • Mauke (Pferd): Tritt in der Fesselbeuge auf. Die Haut entzündet sich, es bilden sich schmierige Beläge, tiefe Risse und harte Krusten.
  • Raspe (Pferd): Breitet sich weiter oben am Pferdebein aus, meist an der Rückseite des Röhrbeins (Vorder- oder Hinterfußwurzelgelenk). Auch hier entstehen schuppige, krustige und oft juckende Stellen im Fell.

Die wahren Ursachen: Warum Matsch allein keine Mauke macht

Feuchtigkeit weicht die Haut auf und macht sie durchlässig für Bakterien. Doch ein gesundes Pferd mit einem starken Immunsystem bekommt nicht automatisch Mauke, nur weil es im Schlamm steht. Wenn Sie erfolgreich Mauke behandeln wollen, müssen Sie tiefgreifender ansetzen.

Die häufigsten inneren Ursachen sind:

  • Übersäuerung & Stoffwechselprobleme: Wenn Leber und Nieren überlastet sind (oft durch zu viel Zucker/Stärke im Futter), versucht der Körper, Giftstoffe über die Haut auszuscheiden. Die Hautbarriere kippt.
  • Mineralstoffmangel: Ein Mangel an Zink oder essenziellen Aminosäuren schwächt die Regeneration der Haut.
  • Stress: Ein hoher Stresspegel (Herdenwechsel, Transporte) schwächt das Immunsystem enorm.

Mauke bei Pferden behandeln: Das ganzheitliche 2-Phasen-Konzept

Dicke, luftundurchlässige Zinksalben auf die Krusten zu schmieren, verschlimmert das Problem oft, da sich darunter ein feucht-warmes Milieu bildet, in dem sich Bakterien explosionsartig vermehren. Wir setzen daher auf eine effektive 2-Phasen-Strategie:

Phase 1: Die innere Balance wiederherstellen (Stoffwechsel) 

 

Da Hautprobleme fast immer ein Spiegel des Darms und Stoffwechsels sind, muss das Pferd von innen entsäuert werden. Unser AnoKath® Säure-Basen-Haushalt Pferd liefert wichtige basische Mineralstoffe. Es unterstützt den Körper dabei, den Säure-Basen-Haushalt natürlich zu regulieren, entlastet die Entgiftungsorgane und nimmt der Mauke so ihren inneren "Nährboden".

Phase 2: Äußere Pflege und Keimreduktion 

 

Gleichzeitig muss die akut entzündete Haut von außen gereinigt und geschützt werden. Genau hierfür haben wir unser AnoKath® Huf- und Hautfit entwickelt. Es reduziert zuverlässig Pilze, Keime und Bakterien auf den betroffenen Hautpartien an Fessel und Röhrbein. Die milde Formulierung brennt nicht, weicht Krusten sanft auf und unterstützt die natürliche Hautregeneration – ganz ohne die Poren zu verstopfen.

FAQ – Häufige Fragen zu Mauke und Raspe

Was genau ist Mauke beim Pferd?

Mauke ist eine bakterielle Hautentzündung in der Fesselbeuge. Sie äußert sich durch Rötungen, Schwellungen, nässende Wunden und im späteren Verlauf durch dicke, schmerzhafte Krusten.

Wie unterscheidet sich Raspe Pferd von Mauke?

Der Erreger und das Erscheinungsbild sind identisch. Während Mauke sich auf die Fesselbeuge beschränkt, zieht sich die Raspe weiter das Bein hinauf, meist entlang des Röhrbeins.

Darf ich die Krusten bei Mauke einfach abknibbeln?

Nein, bitte niemals trocken abreißen! Das verursacht Mikroverletzungen und neue Eintrittspforten für Bakterien. Die Krusten sollten sanft aufgeweicht (z.B. mit milden Pflegemitteln) und dann vorsichtig abgelöst werden.

Wie kann ich nachhaltig Mauke behandeln?

Der beste Weg ist eine Kombination aus äußerer Hygiene (Beine trocken halten, Keime mit AnoKath® Huf- und Hautfit reduzieren) und innerer Entsäuerung (Futter anpassen, Stoffwechsel mit AnoKath® Säure-Basen-Haushalt unterstützen).

Warum hilft oft keine Salbe, wenn ich Mauke bei Pferden behandeln will?

Fettige Salben verschließen die Poren. Unter der Salbenschicht entsteht ein anaerobes (sauerstoffarmes) Milieu, in dem sich die auslösenden Bakterien besonders wohlfühlen und rasant weiter vermehren.

Ist Mauke oder Raspe ansteckend für andere Pferde?

In der Regel nicht, da es sich um ein individuelles Stoffwechsel- und Hautbarriere-Problem handelt. Sind jedoch Milben der primäre Auslöser, können diese durch direkten Kontakt oder gemeinsames Putzzeug übertragen werden.