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Reduktion von Viren, Bakterien & Sporen.
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Azidose

Behandlung mit AnoKath

Azidose beim Pferd, Übersäuerung

Was hilft bei Azidose?

 

Ziel ist es, das innere Milieu zu stabilisieren und überschüssige Säuren aus dem Körper auszuleiten:Replace this text with your content

 

1. Fütterung optimieren

 

mehr strukturiertes Raufutter (Heu, Heucobs)

ggf. Pufferstoffe wie Leinsamen, Heilerde, Basenmash

 

2. Säure-Basen-Regulation unterstützen

 

AnoKath Liquid reguliert den pH-Wert im Zellmilieu

fördert Entgiftung und Zellatmung

unterstützt Leber, Nieren & Immunsystem

 

Dosierung

20 ml pro 100 kg Pferdegewicht täglich über Futter als Kur von 3 Monaten

 

Azidose beim Pferd

 

Die häufigsten Symptome von Azidose – Übersäuerung beim Pferd sind Atemnot, Ermüdung, Schwäche, Appetitlosigkeit, Durchfall und Unkoordination. Pferde mit Azidose atmen schneller und tiefer als gewöhnlich, um den Säuregehalt im Blut zu reduzieren. Sie können auch unkoordiniert sein und Schwierigkeiten haben, sich zu bewegen. In schweren Fällen kann es zu Koma und Tod kommen.

 

Die häufigsten Ursachen und Symptome von Azidose beim Pferd sind Stoffwechselstörungen, Infektionskrankheiten und Nierenerkrankungen. Eine unausgewogene Ernährung, zu viel Anstrengung oder ein Mangel an Bewegung können Stoffwechselstörungen verursachen. Symptome von Azidose können auch Infektionskrankheiten wie Lungenentzündung oder Colitis sein. Nierenerkrankungen können dazu führen, dass das Pferd nicht in der Lage ist, Säure effektiv auszuscheiden. Einige Pferde können auch angeborene Stoffwechselstörungen leiden, die zu Azidose führen können.

Azidose beim Pferd

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Stoffwechsel des Pferdes

Ein gesundes Pferd benötigt einen funktionierenden Stoffwechsel, der den Körper mit Energie versorgt, indem er Vitalstoffe verteilt, Abfallstoffe abtransportiert und schädliche Substanzen entfernt. Ein intaktes Immunsystem wird durch einen aktiven Stoffwechsel unterstützt, dadurch ist der Körper in der Lage, Angriffen durch Krankheitserreger standzuhalten. Der Austausch von Nährstoffen und Abfallstoffen findet im Bindegewebe statt, deshalb muss dieses einen hohen Wassergehalt aufweisen, um den Transfer zu erleichtern.

 

Das Blut überträgt die Vitalstoffe über das Bindegewebe und nimmt Abfallstoffe auf. Das ist auf einen basisch pH-Wert des Blutes zurückzuführen. Der normale pH-Wert des Pferdeblutes liegt zwischen 7,35 und 7,45. Der Körper hat zahlreiche Systeme im Säure-Basen-Haushalt entwickelt, um die Säuren unter Kontrolle zu halten.

Azidose was ist der Säure-Basen-Haushalt?

 

Der Körper benötigt sowohl Säuren als auch Basen, um lebensnotwendige metabolische Prozesse aufrechtzuerhalten. Diese Gegenspieler müssen in einem bestimmten Gleichgewicht gehalten werden, damit der Körper optimal funktionieren kann. Im Allgemeinen ist ein gesunder Körper leicht basisch, mit der Ausnahme des Magens, der durch die Produktion von Magensäure die aufgenommene Nahrung zerkleinert und für den Darm verdaulich macht. Wenn Säuren im Blut pH-Wert messbar sind, ist dies ein Alarmzeichen. Faktoren wie Stress, Ernährung und Bewegung haben einen Einfluss auf das Säure-Basen-Gleichgewicht. Zu viel Stress, säurehaltige Lebensmittel und Bewegungsmangel können dazu führen, dass zu viel Säure im Körper vorhanden ist.

Nach Übersäuerung folgt Entmineralisierung

Wenn der Säure-Basen-Haushalt des Körpers so beeinträchtigt ist, dass er die Säuren nicht mehr effektiv über die Haut ausscheiden kann, tritt die nächste Phase ein, die Entmineralisierung. Diese Entmineralisierung zeigt sich nicht unbedingt in den Blutwerten, da das Labor nicht erkennen kann, ob das Kalzium im Blut aus der Nahrung stammt oder aus dem Abbau von Knochenmasse gewonnen wird. Dies kann jedoch Auswirkungen auf Haare, Knochen, Gewebe und Zähne haben.

 

Wenn Säuren und Mineralien in Wechselwirkung treten, entstehen neutrale Salze, die zwar den pH-Wert des Blutes wiederherstellen, aber vom Körper nicht mehr abgebaut werden können. Diese Stoffwechselendprodukte führen zu einer Verkrustung oder Verzerrung des Körpers und können die Nieren überlasten und Salzkristalle in Geweben und Gelenken ablagern, was zu Schmerzen und Entzündungen führen kann.

Unser Tipp bei Azidose

 

Eine Übersäuerung bei Pferden kann einfach und kosteneffektiv mithilfe eines Urinschnelltests festgestellt werden. Hierfür benötigst Du einen Harnteststreifen für Tiere, welchen Du in der Apotheke, über Deinen Tierarzt oder online beziehen kannst. Wenn der Urin zu sauer ist, ist dies ein Indikator für eine akute Übersäuerung.

 

Um eine chronische Übersäuerung, die bereits im Gewebe vorliegt, zu erkennen, reicht der einfache Teststreifen jedoch nicht aus. Hier kommt der Urintest nach Sander infrage, welcher aufwändiger ist, aber auch Übersäuerung im Gewebe nachweisen kann. Dieser Test ermittelt nicht nur den pH-Wert des Urins, sondern auch den sogenannten Aziditätsquotienten (AQ), welcher die Aufnahmekapazität des Urins für Säuren und Basen anzeigt. So wird die Menge an ausgeschiedenen freien Säuren aus dem Stoffwechsel ermittelt.

 

Um Urin von Deinem Pferd zu gewinnen, kannst Du Dein Pferd zum Wasserlassen animieren, indem Du es für kurze Zeit in die Box auf Stroh stellst. Dann pinkeln die meisten Pferde schnell. Verwende dabei den Mittelstrahl, da der erste abgegebene Urin möglicherweise verunreinigt sein kann.

FAQs

Azidose – verständlich erklärt und sinnvoll unterstützen mit AnoKath

Was bedeutet „Azidose“ bei Tieren?

Azidose bedeutet, dass der Säure-Basen-Haushalt in Richtung „sauer“ verschoben ist. Je nach Tierart und Ursache kann das akut (plötzlich) oder chronisch (schleichend) auftreten. Im Stallalltag wird der Begriff oft genutzt, wenn Tiere „aus dem Gleichgewicht“ wirken – medizinisch ist Azidose jedoch ein klar definierter Zustand, der je nach Ursache ernst sein kann.
AnoKath-Vorteil: AnoKath kann unterstützend eingesetzt werden, um den Alltag rund um Fütterung und Stabilität besser zu strukturieren – besonders, wenn du ein dauerhaftes Routine-Konzept suchst.

Welche Ursachen sind typisch (je nach Tierart)?

Häufige Auslöser im Tierbereich sind:

  • Fütterung/Fehlgärungen (z. B. zu viel leicht vergärbare Anteile, abruptes Umstellen)
  • Stoffwechselbelastungen (z. B. bei Leistung, Stress, Erkrankungen)
  • Durchfall/Flüssigkeitsverlust (kann das Gleichgewicht beeinflussen)

AnoKath-Vorteil: Mit einem klaren Management aus Routine und Unterstützung kannst du schneller wieder Stabilität reinbringen – AnoKath ist dafür als System denkbar.

Welche Anzeichen können zu Azidose passen?

Je nach Tierart und Ursache werden u. a. genannt:

  • allgemeine Mattigkeit, Leistungsabfall
  • Fressunlust, Verdauungsprobleme
  • Unruhe oder „nicht rund laufen“
  • bei schweren Verläufen deutliches Krankheitsbild

Wichtig: Das sind Hinweise – keine Diagnose.
AnoKath-Vorteil: Wenn du früh reagierst (Fütterung stabilisieren, Stress reduzieren, Routine verbessern), kann AnoKath als begleitende Unterstützung in dein Konzept passen.

Was kann ich sofort tun, wenn ich Azidose vermute?

Praxisnah sind diese Schritte:

  • Fütterung prüfen: keine abrupten Wechsel, keine „Extremportionen“
  • Tiere beobachten und Belastung reduzieren
  • Wasseraufnahme sichern
  • bei deutlicher Verschlechterung oder starken Symptomen tierärztlich abklären

 

Wann ist Azidose ein Notfall?

Wenn ein Tier deutlich krank wirkt (starke Schwäche, Kreislaufprobleme, schwere Atmung, starkes Schmerzbild, Kollaps, anhaltendes Erbrechen/ schwerer Durchfall), sollte das umgehend abgeklärt werden. Azidose kann je nach Ursache schnell kritisch werden.
AnoKath-Vorteil: AnoKath ersetzt keine Notfallversorgung – kann aber im Anschluss helfen, die Routine zur Stabilisierung im Alltag konsequent zu begleiten.

Wie kann ich AnoKath bei Azidose langfristig sinnvoll einsetzen?

Ein praxistauglicher Ansatz ist:

  • Fütterung und Tagesroutine stabilisieren (Konstanz ist der größte Hebel)
  • Verdauung im Blick behalten (keine „Trigger“ im Wechsel)
  • unterstützend AnoKath Säure-Basen-Ausgleich in eine klare Routine einbauen

AnoKath-Vorteil: Du kannst Azidose-Prävention und Stabilisierung als System kommunizieren: AnoKath kann unterstützen, den Organismus im Alltag auszubalancieren – ohne Heilversprechen, aber mit einer konsequent umsetzbaren Routine.