Zu Inhalt springen
Übersäuerung Pferd Symptome Übersäuerung Pferd Symptome Übersäuerung Pferd Symptome

Übersäuerung beim Pferd: Symptome, Ursachen und physiologische Regulation des Säure-Basen-Haushalts

Übersäuerung Pferd Symptome

Viele Pferdebesitzer kennen dieses frustrierende Bild aus dem Stallalltag: Das Pferd wirkt matt und antriebslos, leidet unter hartnäckigem Kotwasser, zeigt eine unbefriedigende Hornqualität an den Hufen oder neigt zu unerklärlichen, chronischen Muskelverspannungen. Häufig werden diese Symptome isoliert voneinander therapiert – es werden Hufzusätze gefüttert, Shampoos genutzt oder Decken aufgelegt. Doch in den allermeisten Fällen liegt das eigentliche Grundproblem tiefer im Organismus begründet: Eine systemische Übersäuerung (Azidose) im gesamten Stoffwechsel.

 

Ein aus dem biologischen Gleichgewicht geratener Säure-Basen-Haushalt ist unter modernen Haltungs- und Fütterungsbedingungen keine Seltenheit mehr. Wir bei AnoKath® haben uns darauf spezialisiert, den Pferdekörper nicht nur oberflächlich zu begleiten, sondern das zelluläre Milieu mittels moderner ECA-Technologie (Elektrochemische Aktivierung) prozesssicher und rückstandsfrei zu unterstützen. Mit AnoKath® Liquid etablieren Sie eine weitsichtige Fütterungsroutine, die den Stoffwechsel direkt auf Zellebene anspricht.

 

Wichtiger Hinweis zur rechtlichen Abgrenzung: Eine akute, massiver Stoffwechselentgleisung (wie ein akuter Hufreheschub, eine schwere Kolik oder ein Kreuzverschlag/Belastungsmyopathie) ist ein lebensbedrohlicher Notfall und erfordert unverzüglich das Eingreifen eines Tierarztes! Die Produkte aus dem Hause AnoKath® sind keine Tierarzneimittel. AnoKath® Liquid ist ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung des systemischen Säure-Basen-Haushalts. Es dient der präventiven und begleitenden Milieustabilisierung im Rahmen einer langfristigen Fütterungsroutine, ersetzt jedoch keine veterinärmedizinische Notfalltherapie.

Experten-Tipp von Ina Amberg (Zertifizierte Sachverständige für Tiergesundheit): 

„Eine Übersäuerung beim Pferd entwickelt sich fast immer schleichend und unsichtbar. Bevor sichtbare, schwere Krankheitsbilder wie eine klinische Hufrehe oder rezidivierende Koliken ausbrechen, lagert der Organismus überschüssige organische Säuren im Bindegewebe ab – der Stoffwechsel 'verschlackt'. Erste, diffuse Warnsignale wie angelaufene Beine nach der Stehphase, ein stumpfes, schuppiges Fell oder eine ständige Trägheit unter dem Sattel dürfen daher niemals als bloße Befindlichkeitsstörung abgetan werden. Unser primäres Ziel im Stallalltag muss es sein, die Pufferkapazität des Körpers frühzeitig zu stärken, bevor irreversible Schäden an Knochen, Sehnen und Gelenken entstehen.“

Typische Symptome einer Übersäuerung (Azidose) beim Pferd

Da ein gestörter Säure-Basen-Haushalt den gesamten Organismus beeinflusst, äußert sich eine Azidose über ein sehr breites und facettenreiches Spektrum an Symptomen:

  • Der Verdauungstrakt: Anhaltendes Kotwasser, wechselnde Kotkonsistenz bis hin zu Durchfall, wiederkehrende leichte Krampfkoliken, Blähungen sowie säurebedingte Magenprobleme (bis hin zu therapieresistenten Magengeschwüren).
  • Der Bewegungsapparat: Allgemeine Steifheit in der Lösungsphase, chronische Muskelverspannungen (insbesondere in der Rücken- und Kruppenmuskulatur), angelaufene Beine durch Lymphstau, Sehnenschwächen und arthrotische Schübe in den Gelenken.
  • Haut, Fell & Hufe: Stumpfes, glanzloses Fell, verzögerter Fellwechsel, Neigung zu Fesselbeuge-Ekzemen (Mauke), mangelhaftes Hufwachstum, bröckeliges Horn sowie hartnäckige Strahlfäule, die durch das saure Milieu in der Box massiv begünstigt wird.
  • Das Allgemeinbefinden: Schleichender Leistungsabfall, ausgeprägte Trägheit oder paradoxe, nervliche Überreiztheit, eine erhöhte Infektanfälligkeit sowie ein auffällig „saurer“ Geruch aus dem Maul oder über den Schweiß des Tieres.

Warum übersäuern Pferde heute so häufig? Die Hauptursachen

Das Pferd ist als evolutionärer Steppentier-Organismus auf die kontinuierliche Aufnahme von rohfaserreicher, energiearmer Nahrung ausgelegt. Die moderne Haltung konfrontiert den Stoffwechsel jedoch mit völlig veränderten Bedingungen:

  1. Ein Übermaß an Stärke und Zucker: Große Mengen an getreidehaltigem Kraftfutter (Hafer, Gerste, Mais) oder der Verbiss von hochgezüchtetem, fruktanreichem Weidegras überlasten die enzymatische Kapazität des Dünndarms. Die unverdaute Stärke gelangt in den Dickdarm, bringt die dortige Mikroflora zum Kippen und führt zu einer massiven Milchsäurebildung.
  2. Mangelhafte Raufutterqualität: Zu geringe Heurationen, lange Futterpausen (über 4 Stunden) oder die Verfütterung von silageartigen Produkten (Heulage), die durch den Fermentationsprozess von Natur aus einen sauren pH-Wert aufweisen, reduzieren die Kautätigkeit. Dadurch fehlt dem Magen das speichelproduzierte Bikarbonat, das als wichtigster körpereigener Säurepuffer dient.
  3. Chronischer Haltungsstress: Unruhige Herdenkonstellationen, zu wenige Fressplätze, lange Transportwege oder intensives sportliches Training schütten dauerhaft Stresshormone wie Cortisol aus. Dies drosselt die Gewebedurchblutung und wirkt im Gesamtmetabolismus stark säurebildend.

Die Lösung: Basische Regulation auf Zellebene mit AnoKath® Liquid

Um eine festsitzende Gewebeübersäuerung nachhaltig zu stoppen, reicht eine alleinige Futterumstellung oft nicht aus, da die abgelagerten Neutralsalze tief in der extrazellulären Matrix blockiert sind. Hier setzt AnoKath® Liquid an.

 

Im Gegensatz zu herkömmlichen, pulverförmigen Futterpuffern (wie z. B. einfachem Natriumbikarbonat), die chemisch aggressiv reagieren und primär lokal die wichtige Magensäure neutralisieren, handelt es sich bei AnoKath® Liquid um eine mittels ECA-Verfahren hergestellte, pH-neutral eingeregelte Lösung. Sie unterstützt den Organismus auf rein physikalischem Weg dabei, den physiologischen Säure-Basen-Ausgleich bis in das tiefe Zellgewebe hinein zu fördern, ohne die natürlichen Verdauungsprozesse des Magens zu stören.

  • Milieugerechte Unterstützung: Unterstützt den Abbau und die Ausleitung von stoffwechselbedingten Gewebesäuren.
  • Stoffwechselaktivierung: Begleitet den Organismus beim Abtransport abgelagerter Schlacken und entlastet Leber und Nieren.
  • Darm- und Gewebehygiene: Fördert ein stabiles, ausgewogenes Milieu im Verdauungstrakt, was die wichtigste Basis gegen wiederkehrendes Kotwasser darstellt.
  • Absolute Reinheit: Die wasserbasierte Rezeptur ist vollkommen alkoholfrei, frei von chemischen Zusätzen und garantiert dopingfrei gemäß den aktuellen ADMR-Richtlinien.

Der direkte Vergleich: Herkömmliche Futterpuffer vs. AnoKath® Liquid

Kriterium

Herkömmliche Zusätze (z.B. Natron / Bikarbonat)

AnoKath® Liquid Stoffwechselkur

Primärer Wirkort

Wirkt lokal im Magen; kann die wichtige Magensäure unerwünscht neutralisieren

Wirkt systemisch; puffert das tiefe zelluläre Gewebemilieu

Fressakzeptanz

Pulverform wird von Pferden oft aussortiert oder komplett verweigert

Flüssig und geschmacksneutral; unkomplizierte Gabe über das Futter

Auswirkung auf Organe

Kann bei Überdosierung den Elektrolythaushalt belasten

pH-neutral und alkoholfrei – zerfällt rückstandslos in Wasser und Salz

Langzeiteffekt

Kurzfristige Symptomdeckelung; erreicht abgelagerte Schlacken kaum

Begleitet das Gewebe nachhaltig bei der Entschlackung und Regeneration

Anwendungsempfehlung und Dosierung

Die Anwendung im Stallalltag ist unkompliziert und lässt sich nahtlos in die tägliche Fütterungsroutine integrieren. Dosieren Sie AnoKath® Liquid mit 20 ml pro 100 kg Körpergewicht des Pferdes täglich (ein Großpferd mit 500 kg erhält somit 100 ml am Tag).

 

Die flüssige Formulierung wird einfach über das angefeuchtete Kraftfutter, über Heucobs oder abgekühltes Mash gegeben. Alternativ kann die Gabe reizfrei über eine handelsübliche Maulspritze erfolgen. Bei akuten Symptomen wie Kotwasser oder als unterstützende Stoffwechsel-Kur während des Fellwechsels im Herbst und Frühjahr hat sich eine kontinuierliche Kuranwendung über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen bestens bewährt. Bei chronisch verschlackten Pferden kann die Gabe problemlos auf bis zu 3 Monate ausgedehnt werden.

FAQ – Häufige Fragen zur Übersäuerung beim Pferd

Was sind die ersten, unauffälligen Anzeichen für eine Übersäuerung beim Pferd?

Eine Azidose beginnt schleichend. Erste Warnsignale äußern sich meist über das Allgemeinbefinden und den Bewegungsapparat: Das Pferd wirkt dauerhaft matt, zeigt ausgeprägte Unlust in der Aufwärmphase beim Reiten, leidet unter steifen Gelenken oder zeigt nach längeren Stehzeiten angelaufene Beine (Lymphstau). Auch ein stumpfes Fell und beginnendes Kotwasser sind typische Frühsymptome.

Warum führt die Fütterung von Heulage so häufig zu einer Stoffwechsel-Azidose?

Heulage wird durch Milchsäuregärung konserviert und weist daher einen von Natur aus sauren pH-Wert auf. Zudem ist Heulage weicher als klassisches Heu, wodurch das Pferd weniger kauen muss. Weniger Kautätigkeit bedeutet eine verminderte Produktion von Speichel. Da der Pferdespeichel reich an Bikarbonat ist, fehlt dem Körper bei Heulagefütterung der wichtigste körpereigene Puffer zur Säureneutralisation.

Wie unterscheidet sich AnoKath® Liquid von herkömmlichem Natron oder Backpulver?

Standardpuffer wie Natriumbikarbonat reagieren stark alkalisch und entfalten ihre Wirkung sofort chemisch im Magen. Dies kann die Magensäure zu stark neutralisieren, was die Proteingärung stört. AnoKath® Liquid wird über ein spezielles ECA-Verfahren hergestellt. Es ist vollkommen pH-neutral eingestellt, greift die Magenprozesse nicht an und unterstützt die Pufferung systemisch direkt im Bindegewebe und auf Zellebene.

Kann eine chronische Übersäuerung des Pferdes zu Hufrehe führen?

Ja, eine schwere Übersäuerung des Dickdarms (z. B. durch zu viel Getreidestärke oder Zucker) führt zu einem massiven Sterben der nützlichen Zellulose-Spalter im Darmmilieu. Beim Zerfall dieser Bakterien werden hochgradig toxische Stoffe (Endotoxine) freigesetzt. Diese gelangen über die geschädigte Darmschleimhaut in die Blutbahn und können an den Hufen eine aseptische Hufrehe auslösen.

Muss ich bei der Gabe von AnoKath® Liquid eine Karenzzeit im Turniersport einhalten?

Nein. AnoKath® Liquid basiert auf einer elektrochemisch aktivierten Wasser-Salz-Lösung und ist vollkommen frei von pflanzlichen Wirkstoffen, Kräutern, Alkoholextrakten oder synthetischen Arzneistoffen. Es enthält keinerlei dopingrelevante Substanzen gemäß den aktuellen ADMR-Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und kann im Turniersport ohne Wartezeit eingesetzt werden.

Ist AnoKath® Liquid offiziell für die Anwendung im Pferdestall registriert?

Ja, uneingeschränkt. Sämtliche Produkte aus dem Hause AnoKath® sind ordnungsgemäß deklariert und bei den zuständigen Behörden gemeldet und gelistet. Sie erfüllen alle strengen gesetzlichen Auflagen und deutschen Qualitätsstandards für ein absolut rechtssicheres und anwenderfreundliches Fütterungsmanagement in Ihrem Betrieb.

Über die Autoren: Ihre Experten für Stoffwechsel und Säure-Basen-Balance beim Pferd

Als zertifizierte Sachverständige für Tiergesundheit, Infektionsschutz und landwirtschaftliche Biosicherheit betrachten Ina und Armin Amberg den Pferdekörper als ein hochkomplexes, biologisches Gesamtsystem. Aus langjähriger Beratungspraxis in Zucht-, Reit- und Pensionsställen wissen sie, dass chronische Zivilisationskrankheiten des Pferdes – wie Equines Asthma, Mauke, Kotwasser oder Hufrehe – ihre gemeinsame Wurzel fast immer in einem chronisch übersäuerten und verschlackten Gewebemilieu haben. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Pferdebesitzern und Trainern wissenschaftlich fundierte, alltagstaugliche und vor allem gewebeschonende Lösungswege aufzuzeigen, die ohne scharfe Chemiekeulen auskommen. Mit der Fütterungsroutine von AnoKath® Liquid bieten sie ein praxiserprobtes Konzept an, das den Säure-Basen-Haushalt auf physikalischem Weg stabilisiert und die Vitalität der Tiere rückstandsfrei reaktiviert.