Schreiben Sie uns

Wir antworten Ihnen schnellstmöglich!

Pilz Pferd; Die natürliche Hautflora setzt sich aus Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen zusammen, sowohl bei uns Menschen als auch bei Pferden. Diese Beschaffenheit der Haut trägt unter anderem zur Abschirmung von Krankheitserregern bei. Der Begriff Hautflora resultiert noch aus der Zeit, als Bakterien und Pilze den Pflanzen zugeordnet wurden. Nach modernen Erkenntnissen müsste es Hautmikrobiom heißen. Gerät die natürliche Hautflora aus dem Gleichgewicht und die Pilze vermehren sich abnormal stark, stellen die Mikroorganismen ein ernstzunehmendes Problem dar.

Gibt es besonders gefährdete Pferde?

Bei Pferden existiert keine Risikogruppe, denn es können alle Rassen von einer Hautpilzerkrankung betroffen sein. Hautpilze sind hochansteckend. Bei mehreren Pferden auf gleichem Raum kommt es untereinander mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zu Infektionen. Übertragungen treten vor allem während des Fellwechsels im Frühling und Herbst in Erscheinung, wobei ein schwaches Immunsystem die Aussicht auf eine Ansteckung intensiviert.

Pilz Pferd und deren Ursachen 

Die Pferdehaltung nimmt großen Einfluss auf eventuell auftretende Hautpilzerkrankungen. Grundsätzlich beugt eine gute Stallhygiene Infektionen vor. Dazu gehört selbstverständlich auch die perfekte Fellpflege. Ein feucht-warmes Klima bietet Idealbedingungen für Pilze. Insofern leistet eine schlechte Durchlüftung des Stalls einer Ausbreitung Vorschub. Des Weiteren birgt Mangelernährung eine erhöhte Hautpilzgefahr bei Pferden. Aufgrund geminderter Widerstandskräfte nisten sich Pilze leichter auf der Pferdehaut ein.

Hautpilz bei Pferden behandeln

Ein Veterinärmediziner erstellt den exakten Befund. Danach kann die Therapie beginnen. Vermutlich ist etwas Geduld nötig, bis sich die Hautflora des Pferdes wieder in einem gesunden Zustand befindet. Das zu verwendende Mittel muss fungizide (pilztötende) Eigenschaften besitzen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Main Menu