Das Hauptproblem bei der Trinkwasser Desinfektion ist nicht nur das Wasser selbst, sondern das, was in den Leitungen haftet. Mikroorganismen wie Legionellen, E. Coli oder Pseudomonaden siedeln sich an den Innenwänden von Rohren und Tanks an. Dort bilden sie eine schleimige Schutzschicht, den sogenannten Biofilm.
Dieser Biofilm fungiert als „Schutzschild“ gegen viele herkömmliche Reinigungsmittel. Biologisch betrachtet nutzen Bakterien diese Matrix, um sich vor äußeren Einflüssen zu schützen und sich ungestört zu vermehren. Bleibt dieser Biofilm bestehen, wird das Wasser unmittelbar nach dem Einfließen wieder kontaminiert. Eine wirksame Desinfektion muss daher in der Lage sein, diese organische Schicht zu durchdringen, ohne das Material der Leitungen anzugreifen.