Die Übertragung von Zoosporen, die Krankheiten in aquatischen Ökosystemen verursachen können, erfolgt oft durch passive Vektoren. In diesem Fall können verschiedene Faktoren und Organismen als passive Überträger anhaftender Zoosporen in Frage kommen:
1. Gehäuse von Weichtieren und Gefieder von Wasservögeln: Weichtiere wie Muscheln und Schnecken sowie Wasservögel, die sich in und um Gewässer aufhalten, tragen Zoosporen an ihren Gehäusen oder Gefiedern und begünstigen somit zur Verbreitung von Krankheitserregern.
2. Fische, Amphibien und Insekten: Diese aquatischen Lebewesen tragen Zoosporen an ihren Körpern oder als passive Überträger dienen, wenn sie sich in verschiedenen Gewässern bewegen und dabei Sporen von einem Ort zum anderen transportieren.
3. Angler und Sportler sowie deren Gerätschaften: Personen, die in Kontakt mit infizierten Gewässern kommen, verschleppen unwissentlich Zoosporen an ihren Kleidern, Ausrüstungen oder Schuhen haften haben und diese von einem Ort zum anderen tragen.
4. Boote, Treibgut und sonstiges: Boote, Wasserfahrzeuge und Treibgut können Zoosporen aufnehmen und zwischen Gewässern übertragen, wenn sie sich bewegen. Insbesondere verbreitet sich die Krebspest, wenn Gegenstände nicht gründlich gereinigt und desinfiziert werden.