Ein trockenes, rhythmisches Husten in der Stallgasse, weißer Nasenausfluss nach der Bewegung oder extremes Nüsternblähen im Ruhezustand: Die Zahl der Pferde, die unter empfindlichen Atemwegen leiden, wächst kontinuierlich. Raufutter bildet das unersetzliche Fundament der Pferdefütterung. Doch selbst bei augenscheinlich guter Ernte und trockener Lagerung im Heulager fliegen beim Aufschütteln der Ballen oft unsichtbare Mikroorganismen, Hefen und Schimmelpilzsporen durch die Luft. Für Pferde mit sensiblem Bronchialsystem (wie bei Equinem
Asthma oder COB/RAO) bedeutet diese tägliche Inhalationsbelastung puren Stress.
Staubiges oder mit pathogenen Keimen belastetes Heu reizt die Schleimhäute chronisch und schränkt die Lungenfunktion Schritt für Schritt ein. Eine konsequente Heuhygiene ist daher der wichtigste Schlüssel, um die Atemwege im Stallalltag verlässlich zu entlasten. Mit AnoKath® heuSan senken Sie die Keimbelastung im Raufutter drastisch und optimieren gleichzeitig die Staubbindung – ganz ohne scharfe Alkohole oder lösungsmittelhaltige Chemie.
Wichtiger Hinweis zur rechtlichen Abgrenzung: Chronischer Husten, Atemnot oder eitriger Nasenausfluss beim Pferd sind ernsthafte Erkrankungen des Atemtraktes und gehören ausnahmslos in die fachkundige Behandlung eines Tierarztes! Die Produkte aus dem Hause AnoKath® sind keine Tierarzneimittel mit Heilversprechen. AnoKath® heuSan ist ein ordnungsgemäß gemeldetes Biozidprodukt zur Futterhygiene. Es dient der mechanischen Staubbindung und der physikalisch-oxidativen Keim- und Sporenreduktion im Raufutter. Sichtlich verdorbenes, tief verschimmeltes oder modrig riechendes Heu kann nicht gesundgezaubert werden und muss unwiderruflich entsorgt werden!
Experten-Tipp von Armin Amberg (Zertifizierter Sachverständiger für Infektionsschutz):
„Der gut gemeinte Versuch, staubiges Heu einfach stundenlang in Wassertuben zu tauchen, um den Staub zu binden, erweist sich in der Praxis oft als gefährliche Keimfalle. Das Wasser bindet zwar den groben Staub, wäscht jedoch wertvolle wasserlösliche Nährstoffe aus. Schlimmer noch: Das feucht-warme Milieu im nassen Heunetz bietet verbliebenen Bakterien und Hefepilzen ideale Bedingungen, um sich innerhalb weniger Stunden explosionsartig zu vermehren. Wird dieses Heu nicht sofort gefressen, fängt es in der Box an zu gären, was schwere Koliken auslösen kann. Teure Heubedampfer wiederum verbrauchen immense Mengen an Energie und erfordern lange Arbeitszeiten im Stall. Unser Ansatz mit AnoKath® heuSan basiert auf kalter, elektrochemischer Oxidation (ECA-Verfahren): Die feinen Aerosole zerstören die Zellwände von Schimmelsporen beim Kontakt in wenigen Minuten physikalisch, binden den lungengängigen Feinstaub und lassen das Heu mikrobiell stabil zurück – vollkommen rückstandsfrei und anwenderfreundlich.“